Einige haben es sicher schon auf Instagram gesehen, am Mittwoch ging es endlich aufs Konzert von Philipp Poisel! Und das nicht nur für mich oder für David, nein. Für uns beide! Und das Minikröhnchen? Das wurde von meiner liebsten Freundin Tina betreut :)

Zugegeben, noch vor ein paar Wochen hätte mir das echte Bauchschmerzen bereitet. Denn das Baby machte die Nacht zum Tage und da Tina gerade ihr Referendariat an einer Grundschule macht und extra zum Babysitten zu uns kam, wollte ich ihr eine Nachtschicht ersparen. Doch seit kurzem klappt das echt gut abends mit dem Minikröhnchen und somit machte ich mir da absolut keine Sorgen.

Wir verabschiedeten uns also, das Baby grinste noch nett durch die Türfenster und schon ging es los nach Hamburg. Ich war aufgeregt wie ein kleines Kind! Ein baby- und auch babyphone-freier Abend für uns. Wie lange ist das bitte her? Mal nicht auf dem Sofa sitzen und warten, bis das Baby Hunger bekommt und man ins Bett gehen kann. Mal nicht flüsternd im Flur die Katze verfluchen, die sich an der Tür vom Kinderzimmer zu schaffen macht. Mal nicht bei jedem Hüsteln aus dem Babyphone in Sprungbereitschaft sein. Es tat so gut mal wieder für ein paar Stunden ein Paar zu sein und nicht Eltern.

Das Konzert war großartig! Ich hatte ja schon vor einer ganzen Weile über Philipp Poisel geschrieben, wie sehr ich seine Musik und Texte mag. Aber live ist das nochmal eine ganz andere Nummer. Das Bühnenbild war ganz toll und auch wenn er natürlich nicht so groß auffahren kann wie zum Beispiel Coldplay, war alles sehr originell und ganz toll. Mit Inlinern auf die Bühne? Einen kleinen VW-Bus aus Pappe vorfahren lassen? Einen Trachtenchor aus dem Schwarzwald auf die Bühne holen? Die Band als Tetris-Steinchen verkleiden? Bei Philipp Poisel war all das dabei und sorgte immer wieder für Wow Momente und Begeisterung. Und auch die offensichtlich sehr schwangere Gesangsbegleitung Alin Coen war ein ganz großartiger Anblick und erhielt immens viel Applaus. 

Wie ihr seht, schwelge ich noch immer in Erinnerungen. Es war ein wirklich toller Abend, mit fantastischer Musik. Natürlich gab es auch hier wieder ein T-Shirt für mich, mit der Aufschrift „Ich hab getanzt als gäb’s kein Morgen mehr“, einer Zeile aus einem meiner absoluten Lieblingslieder von ihm. Und als wir Zuhause waren? Da hatte Tina ganz entspannt Greys Anatomy gucken können, denn das Minikröhnchen schlief vorbildlich. Sie war zwar ab und an bei ihm gewesen, aber nur um zu schauen ob er noch lebt. Ich war unheimlich stolz auf mein kleines Baby und einfach nur dankbar, dass Tina trotz ihres sehr stressigen Alltags zur Zeit auf ihn aufgepasst hatte. 

Diesen Abend werde ich so schnell nicht vergessen und sicher noch lang davon zehren :)