Hochzeitskarte von der Feuerwehr
von Sarah am 26.06.2026
Die Kinder haben heute hitzefrei, ich genieße die Ruhe vor dem Sturm und nutze die Gelegenheit, euch eine Hochzeitskarte zu zeigen, die ich kürzlich gestalten durfte. Denn am letzten Wochenende haben Freunde von uns geheiratet und da der frisch gebackene Ehemann auch Mitglied unserer örtlichen Feuerwehr ist, gab es von den Kameraden natürlich ebenfalls eine Karte. Da ich mich inzwischen so ein bisschen zur Orts-Designerin für Flyer und Plakate etabliert habe, wurde ich auch bei der Hochzeitskarte gefragt. Und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen!
Die Idee war relativ schnell klar – sie sollte nicht zu schnörkelig sein und einen klaren Bezug zur Feuerwehr haben. Ich entschied mich also für ein Feuerwehrauto. Passenderweise ist dieses ja ohnehin meist rot – die Farbe der Liebe. Damit auch der Aspekt Hochzeit nicht zu kurz kommt, wurden am Feuerwehrauto noch Blechdosen, eine Girlande und ein kleines Plakat befestigt. Alles skizzierte ich zunächst als groben Entwurf auf normalem Papier und übertrug ihn anschließend mit Bleistift auf Aquarellpapier, denn ich wollte mich mal wieder an meinen Aquarellstiften versuchen. Diese sind wirklich super praktisch: Zunächst malt man ganz normal wie mit einem Buntstift und verflüssigt die Farben anschließend mit Wasser und Pinsel. So entstehen wunderschöne Farbverläufe und eben dieser typische Aquarell-Look.
Als die Skizze fertig war, kamen dann die Aquarellstifte zum Einsatz. Ich begann mit dem Untergrund und der Straße und arbeitete mich anschließend Ebene für Ebene nach oben, bis schließlich die Details an der Reihe waren. Je filigraner die Motive wurden, desto kräftiger setzte ich die Farben ein. Nachdem alles gut getrocknet war, fuhr ich die skizzierten Bleistiftlinien mit einem Fineliner nach und setzte so noch einige Akzente. Anschließend war der Text an der Reihe. Auch diesen skizzierte ich zunächst mit Bleistift und zog ihn erst mit dem Fineliner nach, als ich mit Größe und Position zufrieden war. Zum Schluss wurden noch die überflüssigen Bleistiftlinien wegradiert – und fertig war die Karte.
Ich finde, obwohl sie recht schlicht geworden ist, kann sie sich wirklich sehen lassen und ich glaube, dass sie auch beim Hochzeitspaar gut angekommen ist.
