Goodbye 2025, welcome 2026
von Sarah am 01.01.2026
Das war es also, das Jahr 2025. Rückblickend betrachtet war es trotz vieler schöner Momente auch ziemlich herausfordernd. Privat und beruflich bin ich oft an meine Grenzen und darüber hinaus gegangen. Vermutlich zu oft, denn zwischenzeitlich ging es mir damit gar nicht gut und mein Körper reagierte ziemlich stark. Und mit dem neuen Jahr kommen natürlich wieder die guten Vorsätze. Anders als in den letzten Jahren, in denen ich immer etwas an mir und meinen Eigenschaften ändern wollte, möchte ich dieses Jahr einfach nur gut zu mir selbst sein und mich nicht so oft für andere verbiegen.
Denn was bringt es mir, wenn ich etwas zusage und selbst dabei keine Freude, sondern nur Stress habe? Was habe ich davon, Dinge zu tun, die mir nicht guttun und die ich nur aus Pflichtbewusstsein mache? Die Auswirkungen dessen habe ich im vergangenen Jahr immer mehr gespürt. Die Zündschnur war kurz, die Laune im Keller. Nach außen hin funktionierte ich und hielt die Fassade aufrecht. Doch in mir machte sich zunehmend eine Unzufriedenheit mit allem breit – unzufrieden mit meiner Situation, mit mir selbst, mit meinem Leben. Ich hatte Tage, an denen ich nur weinen wollte, und merkte immer mehr, dass ich da nicht mehr allein herauskomme. Seit einigen Wochen gehe ich das nun nicht mehr allein an, und sicher ist es keine Wunderheilung, aber ich denke, es wird besser.
Was erwarte ich also von 2026? Es klingt so einfach, aber ich weiß, dass es kein immer leichter Weg wird: Ich möchte, dass es mir besser geht. Dass ich wieder mehr Freude an den Dingen habe und die Motivation zurückkommt. Ich glaube, dass sich mit meinem seelischen Wohlbefinden auch mein körperliches Wohlbefinden wieder einpendeln wird. Um das anzugehen, muss ich vor allem eines: Stress reduzieren und Cortisol senken. Ich muss mehr an mich als an andere denken, auch wenn das bedeutet, dass ich vielleicht hier und da anecke, weil ich im neuen Jahr auch mal „Nein“ sagen werde, wo ich sonst mit einem Schlucken zugestimmt hätte. Statt mir den Kopf über ungelegte Eier zu zerbrechen, möchte ich wieder mehr Platz für Kreativität in meinem Kopf schaffen. Ich möchte wieder zu meinem alten Ich zurück – zu dem Ich, das voller Tatendrang war und ständig neue Ideen hatte.
Ich weiß nicht, wohin dieses Jahr mich bringen wird, welche Herausforderungen auf mich zukommen und wo ich am Ende des Jahres stehen werde. Aber ich glaube, wenn ich meinen Vorsatz umsetzen kann, könnte es gut werden. 2026 – ich bin bereit für dich!