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Es hat lange gedautert, aber gestern hat es endlich geklappt. Ich habe Paramore live gesehen! Nachdem David die Alternative-Band um Frontfrau Hayley Williams schon 2009 live erleben durfte hatte nun auch ich die Gelegenheit dazu sie zu sehen, und vorab nur eins: Es hat sich definitiv gelohnt!

Als im April das vierte Studioalbum „Paramore“ erschien war eigentlich klar, dass man auf eine Tour nicht lange warten musste. Und tatsächlich gaben sie ja schon einen kleines Ausschnitt aus den Tour-Programm dieses Jahr bei „Rock am Ring“ und auch bei „Rock im Park“. Da wir uns diese Massen an Menschen und bittere hygienische Defizite dort nicht antun wollten, haben wir im Juli unsere Tickets für Düsseldorf gekauft. Schon das Ticket allein war ein echter Hingucker, denn im Gegensatz zu den üblicherweise in blau-weiß gehaltenen Tickets von Eventim war dieses Ticket schwarz mit weißer Schrift, was zur Band einfach super passte und schön individuell war.

Schon einige Wochen vorher, hörte ich wieder vermehrt Paramore im Auto, grölte meine Lieblingslieder von den ersten drei Alben „All We Know Is Falling“, „Riot!“ und meinem persönlichen Lieblingsalbum von ihnen „Brand New Eyes“ lauthals mit, sofern ich allein war. Und auch das neue Album „Paramore“ enthielt so einige Lieder, die einem einfach nicht aus dem Kopf gehen wollten.  Ich kam also langsam in die richtige Stimmung für das Konzert und fieberte meinem persönlichen Konzert-Highlight 2013 aufgeregt entgegen.

Schließlich war der 16.09.2013! Und nicht nur durch das Konzert war ich total aufgeregt, sondern auch wegen Coras Geburtstag, über den ich ja auch schon berichtet habe. Der Arbeitstag kroch nur so vor sich hin aber dann war es endlich so weit! Bevor wir uns auf den Weg nach Düsseldorf machten, machten wir noch einen kurzen Abstecher zuhause um unsere Kätzchen zu versorgen und um uns konzerttauglich anzuziehen. David zog natürlich sein Paramore-T-Shirt an, worauf ich etwas neidisch war. Aber ein paar Stunden später war auch ich stolzer Besitzer eines schönen, verrückten Fan-Shirt :)

Nach fast zwei Stunden waren wir in Düsseldorf, es war inzwischen 19.00 Uhr geworden und die Massen sammelten sich langsam vor der Mitsubishi Electric Halle, in der das Konzert stattfand. Kaum waren wir drin, bahnten wir uns sofort den Weg zum Fanshop-Bereich, wo wir uns wie schon gesagt jeweils ein T-Shirt ergatterten. David nahm sich eines mit dem Aufdruck „Ain’t it fun living in that real world?“, was ein Liedtext-Schnipsel aus dem Lied „Ain’t It Fun“ vom neuen Album ist und ich entschied mich für ein türkises Shirt mit einem hübsch-abgdrehten Aufdruck und dem Text „I’m not Now I’m one of those crazy girls“ aus dem Lied „(One Of Those) Crazy Girls“, ebenfalls vom neuen Album. Dann machten wir uns auf in die Halle, in der die Sitzplätze schon fast alle belegt waren, aber mir war es eh lieber weiter vorne in der Menge zu stehen.

Je später es wurde, desto voller wurde die Halle und um 20 Uhr als die Vorband auf der Bühne auftauchte kam die Menge in Bewegung und es wurde langsam echt eng. Aber auf sowas hatte ich mich eigentlich gefasst gemacht, immerhin ist es ein Konzert von einer Rock-Band, da kann man ja nicht davon ausgehen, dass alle brav schunkelnd auf ihrem Platz stehen bleiben sobald jemand die Bühne betritt. Was ich allerdings aus meinem Kopf von vorherigen Konzerten gestrichen hatte war, dass auf so einer Veranstaltung gern man alle Unschönheiten der Gesellschaft aufeinander treffen. Sei dies übler Mundgeruch, Beschränktheit oder einfach nur Schamlosigkeit. Aber allzu sehr will ich darauf hier nicht eingehen^^ Die Vorband spielte eine halbe Stunde und machte auch gut Stimmung, nur leider weiß ich nicht mehr wie die Band hieß. Nach einer weiteren halben Stunde ging es endlich los und Paramore kam auf die Bühne, die Menge rastete natürlich komplett aus. In der Zwischenzeit hatten wir uns etwas weiter an den Rand gekämpft, da wir hier besser sehen konnten. Den Auftakt machten zwei neue Lieder  „Grow Up“ und „Fast In My Car“, was schon richtig gut losging. Aber als dann auch ein paar Lieder von den vorherigen Alben kamen, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Wenn auch nicht jeder „That’s What You Get“ kannte, spätestens beim Lied „Decode“ (welches Soundtrack zu Twilight war) konnte nun auch der komische Typ vor uns, der die ganze Zeit über eher damit beschäftigt war seine Freundig zu betören mitsingen. Das Konzert war eine schöne bunte Mischung aus allen bisherigen Alben und die Interaktion mit dem Publikum war auch klasse. Alles in allem ein Erlebnis, was man so schnell sicher nicht vergisst.

Auch wenn ich mir die größte Mühe gegeben habe, ein paar schöne Videos für euch zu machen muss ich euch leider enttäuschen. Mein Handyakku hat beim dritten Lied den Geist aufgegeben und sich strikt geweigert Videos und Bilder zu machen und die kleine Coolpix war in Sachen Konzert- & Eventfotografie & Filmen leider ein totaler Fehlkauf, obwohl wir sie eigentlich genau dafür gekauft haben. Aber ein paar brauchbare Bilder sind dann doch entstanden und auch auf YouTube haben schon viele Konzertbesucher ihre Videos gepostet, aus denen wir euch hier unsere kleinen persönlichen Highlights zusammengestellt haben.

Paramore mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber mir hat sich nach diesem Konzert bestätigt, dass Paramore definitiv eine Band ist die man mal live gesehen haben sollte. Und eines ist sicher, das letzte war es garantiert nicht :)

Und hier unsere Konzert-Highlights, die wir auf YouTube zusammengekratzt haben:
 

 

 

 

 

 

 

 

Sarah

Hi, ich bin Sarah. Ich bin von Herzen Mama vom Mini- und Pixikröhnchen, sehne mich aber hin und wieder nach Zeit nur für mich. Ich bin ein unruhiger Kreativkopf, muss und möchte mich immer beschäftigen. Ich liebe es zu nähen, zu backen und zu reiten, aber auch mal nichts zu tun.

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