Der vierte Schwangerschaftsmonat ließ mich aufatmen, die heikle Phase war geschafft und auch das Hämatom, das die Ärztin beim Ultraschall bemerkt hatte, wurde kleiner und machte mir keine Probleme. Ich verabschiedete mich schonmal von der Müdigkeit und sah voller Tatendrang auf die kommenden Wochen. Ich fühlte mich gut, ich freute mich über jedes Regungszeichen vom Pixi und konnte langsam auch wieder bewusst die Schwangerschaft genießen. Was genau in den einzelnen Wochen los war, könnt ihr nun hier nachlesen.

13. SSW

Trotz der frühen Schwangerschaft konnte man schon eine deutliche Veränderung am Bauch sehen. Kein Wunder, mein Körper wusste quasi noch genau was zu tun ist :D Beim besten Willen sah der Bauch kaum nach Schwangerschaft aus, eher noch nach zu viel gegessen und die restlichen Babypfunde von der ersten Schwangerschaft. Aber, er war nunmal gewachsen. Und allein das ließ mich ein bisschen jubeln, denn meinen Babybauch mit dem Minikröhnchen habe ich geliebt! Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich mich in meinem Körper so wohl gefühlt habe wie in der Zeit.

Das Wochenende verbrachten wir auf Usedom, wo mein Onkel seinen Geburtstag nachfeierte und uns zum Essen einlud. Es ging zu einem Räucherfisch-Buffet, ich hatte so unheimliche Lust darauf Unmengen davon zu essen! Und das ist selten, Fisch ist normalerweise nicht mein Freund. Räucherfisch steht aber nunmal leider neben Salami, Mett und anderen Dingen auf der „roten Liste“ für Schwangere – somit hielt ich mich zurück. Im Nachhinein war ich darum auch nicht allzu böse, denn David plagte sich in den folgenden Tagen mit Magen-Beschwerden, sein Stück war wohl nicht allzu gut. Es gab zum Glück auch noch genug andere Auswahl, wie zum Beispiel Bratwurst, Steaks, Salate und Ofenkartoffeln. Über letzteres freute mein Herz sich besonders, da kam wohl eine kleine Parallele zu meiner Kartoffel-Liebe in der ersten Schwangerschaft auf.

Auch sonst aßen wir fantastisch, allein schon weil wir ein, zwei Mal bei meiner Oma aßen. Omas kochen einfach am Besten! Mit meinen Schwiegereltern gingen wir bei schönem Wetter an einem Nachmittag in ein niedliches Café, wo ich mir einen riesigen Windbeutel mit Erdbeersauce bestellte – ein Traum! Essen konnte ich im Allgemeinen immer und ständig und überall. Das könnte natürlich auch ein Grund für den rasch wachsenden Bauch sein, aber ich rede mir einfach mal ein, dass es an der Schwangerschaft lag :D

In unserem Kurzurlaub besuchten wir auch einen kleinen Stoffladen auf Usedom, in dem natürlich auch Stoffe gekauft wurden. Drei fürs Minikröhnchen, unter anderem Lothar von Lila Lotta in den ich mich sofort verliebt habe. Und ein Stoff mit Katzengesichtern auf Grau, ein absoluter Mädchenstoff da er auch etwas rosa enthielt. Ich MUSSTE ihn haben! Freunde von uns bekamen im September ein Mädchen, für die könnte man den sichen nehmen. Aber irgendwie wollte ich ihn für mich haben, für meine Tochter. War das Intuition oder einfach Irrsinn? Wie dem auch sein, ich habe den ersten Stoff für das Pixikröhnchen gekauft!

14. SSW

Eigentlich hatte ich zu Beginn dieser SSW einen Termin beim Zahnarzt. Eigentlich. Ich war dann allerdings lieber erkältet. Fand ich auch gar nicht soooo dramatisch, denn Zahnärzte und ich haben noch ein schlechteres Verhältnis als Fisch und ich. Obwohl mein Zahnarzt hier wirklich super ist und ich bei ihm noch niemals nie einen Moment hatte, der mir sagte ich müsse diesen Raum sofort verlassen und nie wieder betreten. Aber schlechte Erfahrungen haben mich einfach zu einem Zahnarzt-Schisser werden lassen, so ist das. Und generell, sobald ein Termin näher rückt bilde ich mir ein, dass ich Zahnschmerzen habe. Ich träume, dass mir sämtliche Zähne ausfallen oder ich mir seit 2 Wochen die Zähne nicht geputzt habe. Diese Träume sind gruselig und ich schiebe sie nicht auf die Schwangerschaft, das war schon immer so. Wie dem auch sei, dieses Mal sagte ich den Termin ab und war ungemein erleichtert. Der nächste war im Oktober frei, bis dahin hatte ich also noch etwas Zeit.

In dieser Woche weihte ich auch meine Reitfreunde ein, allen voran die Besitzerin von Cracky. Da es mir super ging und ich mich absolut unschwanger fühlte im Großen und Ganzen, wollte ich ihn weiter reiten solang es eben ging. Ich wollte ganz normal weiter machen, wollte unbedingt noch meinen Herbst-Heide-Ritt machen und ich fühlte mich durchaus in der Lage dazu. Warum also nicht? Alle reagierten sehr positiv, freuten sich und eine Freundin, mit der ich jeden Freitag gemeinsam auf dem Platz ritt hat sogar schon eine Ahnung gehabt.

Ich war nun nicht mehr dauermüde, ich hatte viele Dinge auf meiner To-Do-Liste und auch wenn mir eigentlich klar war, dass ich die niemals in der geplanten Zeit schaffen würde, tat es gut überhaupt mal wieder etwas anderes zu tun als schlafen in der Zeit für mich. Ich nähte lang liegen gebliebene Sachen fürs Minikröhnchen fertig, meldete mich für den örtlichen Herbstmarkt an und hatte somit alle Hände voll zu tun für die Vorbereitungen. Es war einfach unglaublich schön, endlich wieder etwas tun zu können!

15. SSW

In dieser Woche schien der Bauch eher kleiner zu sein als größer, irgendwie war er nun etwas mehr in Form gekommen. Ich begrüßte das durchaus! Das Wetter war perfekt für Schwangere möchte ich meinen, zumindest für mich. Es war wunderbar sonnig, aber nicht zu heiß. Genau richtig eben. Ich genoss die Zeit, die wir an der frischen Luft verbrachten und diese kurbelte meinen Tatendrang nur noch mehr an. Müdigkeit? Davon war zumindest tagsüber nicht mehr viel zu spüren. Und wenn sie sich dann doch mal durch schummelte, ging ich einfach mit dem Minikröhnchen raus :D

Das absoute Highlight in der Woche war mein erster Termin bei der Hebamme – diese Frau ist einfach so super sympathisch! Leider macht sie keine Wochenbettbetreuung, aber immerhin bei der Vorsorge wird sie mich begleiten. Neben dem Standard-Programm mit Blutdruck, Wiegen, Pipapo, wurden auch die Herztöne gehört. Mit einem Mini-Fetal-Doppler drückte sie auf meinem Bauch herum und tatsächlich! Erst ganz leise und dann etwas lauter hörte man es – das Herz vom Pixikröhnchen. Ich war absout verliebt und das Minikröhnchen leicht skeptisch, aber ich freue mich trotzdem, dass er dabei war.

In dieser Woche lernte ich auch endlich eine ganz tolle Instagram-Mama kennen. Als ich mit dem Minikröhnchen schwanger war, hat Instgram sich zu der perfekten Mutti-Austausch-Plattform für mich entwickelt. Wir folgten uns quasi von Beginn an unserer Schwangerschaft, der ET von ihrem kleinen lag nur 3 Tage vor dem des Minikröhnchens. Geholt wurde der Kleine dann knapp 2 Wochen vorher, weshalb wir uns in diesem Jahr auf den Weg zu ihr machten. Denn das Minikröhnchen war auf dem ersten Kindergeburtstag eingeladen! Dafür liebe ich diese Plattform nach wie vor, für diesen tollen Austausch und die lieben Menschen, die man dort kennen lernt. Quasi Fremde, die einem dann plötzlich Päckchen zu Weihnachten schicken oder eben eine Einladung zum Geburtstag. Auch jetzt finde ich es sehr schön, denn tatsächlich gibt es vier weitere von den Alt-Mitschwangeren, die auch jetzt wieder schwanger sind!

Der Geburtstag war jedenfall sehr schön, die Kinder haben mehr oder weniger zusammen gespielt und wir haben uns so gut unterhalten. Es war wirklich ein ganz toller Tag und trotz 3 Stunden Fahr jede Reise wert. Im Anschluss ging es zu meiner Schwägerin, wo wir über Nacht blieben und am nächsten Tag auf einen Jahrmarkt gehen wollten. Dort gab es einen Breakdancer, ihr kennt dieses lustige Fahrgeschäft sicher. Wie ich dieses Teil geliebt habe! Vor knapp 10 Jahren bin ich mit dem Ding an einem Wochenende sicher 14 Mal gefahren, auf den Weihnachtsmärkten in den vergangenen Jahren hatten mir meistens 2 Fahrten gereicht. Meine Nichte wollte liebend gern damit fahren, ich auch – aber ich durfte nicht. Schwangere waren von der Fahrt ausgeschlossen. Doof, ehrlich. Aber sie hat mein Versprechen fürs nächste Jahr bekommen.

16. SSW

Mit der neuen Woche startete auch wieder eine neue Schwangerschaftswoche, eine die sich als sehr einprägsam herausstellen sollte. Am Anfang war alles wie immer. Das Wetter konnte sich nicht so recht entscheiden ob es gut oder schlecht werden sollte. Das Minikröhnchen schubte diesen lustigen Ich-lerne-laufen-und-finde-alles-doof-Schub und brachte mich an meine Grenzen. Essen, trinken, duschen – alles war nebensächlich und mit dem Minikröhnchen so gut wie gar nicht machbar. Dementsprechend vergaß ich tagsüber oft zu trinken, trank meist nur wenn wir gemeinsam aßen oder er schlief. Und zweiteres war echt rar gesät.

Am Ende der Woche gab es dann die Quittung. Es war ein Freitagmorgen, das Minikröhnchen wurde noch vor Davids Wecker wach und während David eine Milch fürs Baby vorbereitete machte ich dem Mini eine frische Windel. Wollte. Ich stand am Wickeltisch, es begann zu rauschen in meinen Ohren und mir wurde schlecht. Ich wusste nicht was los war, halbwegs geistesgegenwärtig rief ich David der auch direkt kam. Nur bekam ich davon nichts mit. Ich klatschte rückwärts auf den Boden, mein Kreislauf war an seine Grenzen gestoßen, hatte sie überschritten. Ich kam recht schnell wieder zu Bewusstsein, mir ging es furchtbar. Mir war schlecht, ich zitterte und am Schlimmsten war die Vorstellung was passiert wäre, wenn David nicht zuhause gewesen wäre. Ich hätte auf dem Boden gelegen und das Minikröhnchen auf dem Wickeltisch, ich mag es mir gar nicht weiter ausmalen. Als es mir etwas besser ging, legte ich mich zurück ins Bett. David brachte mir Wasser, einen Schokoriegel und packte das Minikröhnchen ein um ihn mit zur Arbeit zu nehmen.

Nach einer knappen Stunde war er wieder zurück, ich traute mich aufzustehen und nach einer Dusche ging es mir auch schon viel besser. Frische Luft würde gut tun, dachte ich, und das tat sie tatsächlich auch. Wir verbanden den Spaziergang mit einem Mini-Einkauf. Die Schlange an der Kasse war lang, ich musste lang stehen und zack hing ich bei David am Hals, der mich noch rechtzeitig auf eine Treppe vorm Personalbüro absetzen konnte. Jemand brachte mir Cola, es wurde langsam besser und der Vortel war, dass ich an der Kasse vorgelassen wurde. Immerhin etwas. David ließ nicht lang mit sich diskutieren und wir gingen zu meinem Hausarzt, der zum Glück direkt in der Nähe war. Blutdruck gemessen, der lag bei phänomenalen 70/50. Immerhin war der Blutzuckerwert in Ordnung. Während ich noch eine Weile auf der Liege im Arztzimmer lag holte David das Auto von zuhause und holte anschließend mich ab. Ich sagte meine Reit-Verabredung und den Stalldienst ab und David verbannte mich für den Rest des Tages aufs Sofa.

Das sind ja so die Dinge, auf die ich in einer Schwangerschaft gut verzichten kann. Niedriger Blutdruck, braucht kein Mensch wie ich finde. In den nächsten Tagen wurde es immer besser, auch wenn ich irgendwie Angst hatte allein zu sein mit dem Minikröhnchen. Dieses Gefühl die Kontrolle zu verlieren über sich selbst, das war einfach furchtbar. Das wollte ich nie wieder erleben – schon gar nicht allein mit dem Baby. Durch meinen Sturz tat mir mein Steiß unheimlich weh und das auch noch ein paar Wochen später. Das machte den Alltag mit Schub-Baby leider nicht viel einfacher.

17. SSW

Was war das für eine Woche! Es war die Woche vom ersten Geburtstag des Minikröhnchens, so viele Erinnerungen kamen in mir auf. Je näher dieser Tag rückte, desto sentimentaler wurde ich. Diese ganzen Gefühle, die Aufregung kurz vor der Geburt, all das war jetzt wieder so nah. Kaum zu glauben, dass in knapp 5 Monaten wieder dieses Wunder geschehen würde. Dieser geringe Altersabstand, der sicher auch nach wie vor sehr anstrengend sein wird, ich schätze ihn immer mehr. Ich bin mir sicher, dass er mir und uns großartige Chancen ermöglichen wird, die wir sonst nicht bekommen hätten. Ich freue mich drauf, ungemein.

All diese Gefühle überdeckten auch den Schock der vergangenen Woche. Abgesehen von den Schmerzen war davon nichts mehr übrig und das war auch gut so. Ich hatte keine Lust wieder so viele Ängste und Sorgen in der Schwangerschaft zu haben und wollte einfach nur genießen. Das Wetter tat sein übriges und ich achtete wieder mehr drauf genug zu trinken, das war immerhin schon die halbe Miete. Einen Tag vor dem Geburtstag vom Minikröhnchen kamen meine Eltern, das beruhigte mich dann auch etwas, falls es mit dem Kreislauf wieder bergab gehen sollte.

Am Wochenende wurde dann mit ein paar lieben Freunden und Verwandten gefeiert. Ich buk zwei meiner Lieblingsrezepte, Zebrakuchen und Bananen-Walnuss-Muffins von denen auch das Minikröhnchen essen durfte. Wieder wurde mir bewusst, wie dramatisch es für mich sein wird in der Weihnachtszeit keinen Plätzchenteig naschen zu dürfen. Es gibt zwar Alternativen ohne Ei, nur weiß ich nicht ob sie dann auch gebacken so gut schmecken wie mit. Falls da jemand Erfahrungen hat, bitte her damit :D

18. SSW

In der 18. SSW machte das Minikröhnchen die ersten Schritte allein! Was für eine Erleichterung für uns alle, denn mein Rücken und auch der von David konnten das Laufen an der Hand nicht mehr allzu lang verkraften. Seine Laune wurde dadurch leider nicht viel besser, aber damit konnte ich inzwischen gut umgehen. Das Pixikröhnchen tobte immer mehr umher und auch David durfte nun endlich den ersten zarten Tritt spüren – jedes Mal ein absolut kostbarer und wunderschöner Moment. Ich genieße es ungemein, dieses kleine Menschlein nun von Tag zu Tag mehr zu spüren. Kaum zu fassen, dass auch das Minikröhnchen mal so ein winziges Kerlchen war und nun läuft er schon allein durch die Gegend.

Der nächste Termin bei meiner Ärztin rückte näher, der nächste große Ultraschall stand an und ich wurde immer nervöser. Junge oder Mädchen? Im Prinzip war es total egal, ich hätte mich über beides sehr gefreut. Aber wenn ich die Wahl gehabt hätte, ich hätte mir ein Mädchen gewünscht. Junge und Mädchen, das ist so furchtbar klischeehaft. Aber genau das habe ich mir gewünscht. Gedanklich feilte ich schon den Namen aus, weihte David ein und auch er schien meine Vorschläge gut zu finden. Komischerweise waren wir uns über einen Mädchennamen, zumindest über einen Teil des Namens, sehr schnell einig. Ein Junge? Pffff. Keine Ahnung. Beim Minikröhnchen war das anders, da grübelten wir lang auf einem Mädchennamen herum während der erste Teil des Jungennamens eigentlich schon feststand ehe ich überhaupt schwanger war. Nun sollte es also anders herum sein.

19. SSW

In dieser Woche zeigte sich das Wetter wieder sehr wechselhaft, ebenso mein Zustand. Ich war in einem absoluten Durcheinander. Ohne Grund brach ich in Tränen aus, fand alles und jeden doof, hatte zu nichts Lust und wollte einfach nur eins – allein sein. Irgendwo in einer Ecke sitzen, mit meiner Nähmaschine und in Ruhe nähen. Der Schub vom Minikröhnchen verlangte mir alles ab und ich ging an meine Grenzen. Am nächsten Tag war dafür alles wieder alles super, das Wetter war gut und ich genoss die Zeit mit dem Minikröhnchen. Ein bockendes Baby lenkte ich durch umher wirbeln in der Luft ab und schon war die Welt wieder in Ordnung. Wenn das mal immer so einfach wäre. Mich hat an den schlechten Tagen auch niemand umher gewirbelt. Und selbst wenn, ich hätte ihn vermutlich zur Schnecke gemacht.

Nach den ganzen Glückshormonen nach der Geburt vom Minikröhnchen, der darauf folgenden Übermüdung in den ersten Monaten und dem aufmunternernden Frühling machte mich das Pixikröhnchen nun mal wieder mächtig darauf aufmerksam, dass ich auch richtig fies und unleidig sein konnte. Das merkte natürlich auch David, der sich bei dieser Schwangerschaft dem Drama nicht so leicht entziehen kann, da er jeden Tag zuhause ist. Das tut mir Leid, eigentlich schon in dem Moment wo es mit mir durchgeht. Aber ich kann nichts dafür, ehrlich. Das ist das Baby!

20. SSW

Gefühlstechnisch hatte ich mich etwas gefangen, wenn auch noch nicht komplett. Immerhin wurde das Pixikröhnchen immer aktiver, hatte jeden Abend Turnstunde und das erhellte meine Laune dann immer erheblich. Was meine Laune eher weniger erhellte waren nächtlich viel zu häufige Toilettengänge und darauf folgende Schlaflosigkeit. Scheinbar hatte mein Körper jetzt realisiert, dass ich im ersten Trimester ziemlich viel geschlafen habe. Das müsse ja jetzt wieder irgendwie ins Gleichgewicht gebracht werden. Danke dafür.

So hatte ich nachts natürlich viel Zeit zum Nachdenken. Über den anstehenden Herbstmarkt, der mit seinen Vorbereiteungen quasi meine komplette Zeit fraß, über Schnitte die ich unbedingt mal ausprobieren wollte und über eine Jacke aus Walkloden, die ich fürs Minikröhnchen nähen wollte. Dafür musste ich allerdings noch einen Schnitt konzipieren, denn bisher hatten mich die gefundenen nicht wirklich überzeugt. Ich verfluchte die Katze, die immer gerade dann raus wollte, wenn ich kurz vorm einschalfen war und lag danach noch immer im Inneren fluchend wach im Bett. Nicht selten schnappte ich mir mein Handy und hörte über Napster ein Hörspiel. Und da das hier mein Blog ist, der durchaus auch mal peinlich werden darf verate ich euch, dass ich dann Bibi und Tina hörte. Habe ich als Kind geliebt! Und manchmal überkommt es mich und ich höre es auch jetzt noch. So ist das, wenn man frustriert ist.

Wie ihr seht, waren die 19. und 20. Schwangerschaftswoche nicht so die Highlights. Dennoch muss gesagt sein, dass natürlich nicht immer alles doof war. Es gab auch viele schöne Momente. Aber es gehören nunmal auch diese Miespeter-Tage dazu, die wie ich finde auch mal erwähnt werden dürfen.

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