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Seit der Mini in der Schule ist, sind wir natürlich auch an die Ferien gebunden und müssen deutlich mehr Zeiten abdecken als noch in der Kita. Das hat sicherlich Vor- und Nachteile, denn mehr Ferientage bringen eben auch die Problematik mit sich, dass man mit den Urlaubstagen ordentlich jonglieren muss. In den Hauptferien im Frühjahr, Sommer und Herbst lassen wir es uns aber dennoch nicht nehmen, auch ein bisschen Urlaub gemeinsam als Familie zu verbringen. Und seit den Herbstferien im letzten Jahr haben wir sozusagen ein neues Lieblingsziel – Bayern!

Dieses Ziel kommt nun nicht von ungefähr und ergab sich eher aus einer Empfehlung von Freunden. Denn wie der Mini ist auch sein bester Kumpel und dessen gesamte Familie absolut vernarrt in Lego. So ergab es sich, dass wir im letzten Herbst zum ersten Mal nach Günzburg fuhren und das Legoland besuchten. Was soll ich sagen? Als ehemaliger Fan von Playmobil bin auch ich nun dem Legowahn verfallen. Und da es uns im letzten Jahr so gut gefallen hat, haben wir direkt Jahreskarten gekauft und waren nun in den Osterferien wieder dort. Natürlich gab es aber auch mehr zu sehen als das, wovon ich euch nun ein bisschen berichten möchte.

Günzburger Altstadt

Wir fuhren an einem Freitag direkt morgens los, um noch etwas Zeit nach der Fahrt zum Bewegen zu haben. Die Straßen waren frei, so dass wir sehr gut durchkamen und am Nachmittag in Günzburg in unserer schönen Ferienwohnung ankamen. Nach einer kurzen Erkundung der Ferienwohnung machten wir uns auf den Weg in die schöne Altstadt von Günzburg – bei 18 °C und Sonnenschein. Zum Glück hatte ich meine Sonnenbrille dabei, denn die Sonne hatte hier eine viel stärkere Kraft als bei uns Ende März! David hatte sich im Vorfeld informiert und eine Stadtrallye für Kinder gefunden, die wir natürlich testeten. Die Strecke führte uns vorbei an vielen schönen, aber auch interessanten Orten der Altstadt und wir lernten eine Menge – auch dank der Hilfe der freundlichen Einwohner. Am Ende bekamen Mini und Pixi einen Anstecker – sie waren nun Altstadt-Detektive! Wir schlossen den schönen Nachmittag mit einem leckeren Eis ab, erledigten noch ein paar Einkäufe und fuhren dann zurück zur FeWo.

Legoland!

Am zweiten Tag (und auch am vierten und sechsten) fuhren wir natürlich endlich zum lang ersehnten Legoland! Es hatte gerade erst vor einer Woche geöffnet und für einen Samstag bei mittelmäßig gutem Wetter war es erstaunlich leer. So konnten wir ganz entspannt erstmal schauen, worauf wir Lust hatten. Pixi lag uns schon seit dem letzten Besuch in den Ohren, sie wolle auch endlich Achterbahn fahren. Kurz vor dem Urlaub hatte sie tatsächlich endlich die magische Grenze von 1,10 m geschafft und durfte nun auch einiges mehr fahren als noch im letzten Jahr. Also wurden von ihr und David besonders die actionreicheren Fahrgeschäfte angesteuert, während Mini und ich – wir sind beide keine Fans von Achterbahnen – die entspannteren und wild drehenden Attraktionen besuchten.

Neben den Fahrgeschäften macht das Legoland aber natürlich vor allem das – ihr werdet kaum überrascht sein – die vielen Details aus Lego aus. Sei es das Miniaturland, die Spielplätze oder die Figuren, die am Wegrand oder in den einzelnen Bereichen aufgebaut sind. Ich glaube man kann dort noch so oft hingehen und entdeckt jedes Mal etwas, was man beim Mal zuvor noch nicht gesehen hat.

Auch am Shop und an dem Minifiguren-Shop kamen wir natürlich nicht vorbei. Mini und Pixi durften sich Geld aus ihren Sparschweinen mitnehmen und sich von ihrem Geld dann etwas kaufen, auch für mich gab es ein neues Set von Harry Potter. Den neuen sprechenden Hut! David entschied sich für ein paar Minifiguren-Päckchen und auch die Kinder erstellten sich ein paar individuelle Minifiguren.

Da unsere Freunde (die uns im letzten Jahr einen Urlaub hier empfohlen hatten) zeitgleich mit ihrem Camper im Feriendorf von Legoland waren, verbrachten wir nicht nur ein paar schöne Tage gemeinsam im Legoland sondern besuchten sie auch im Feriendorf. Dort kamen wir in den Genuss der schön angelegten Spielplätze, auch hier mit viel Liebe zum Detail und Pixi konnte sogar ein Foto mit einem dort spazierenden Lego-Hai machen.

Therme Erding

Am dritten Tag, ein Sonntag, war sehr durchwachsenes Wetter gemeldet. Von Sonne, Regen und Schnee sollte alles dabei sein. Da wir sowieso geplant hatten in die Therme nach Erding zu fahren, schien das der perfekte Tag dafür zu sein. Die Therme verdient vermutlich zurecht ihren guten Ruf – es war wirklich unfassbar gut dort! Alle Bereiche waren gut voneinander getrennt. Wer lieber einfach nur ein bisschen schwimmen möchte, bemerkt nichts von den Rutschen. Wer rutschen möchte, muss nicht an etlichen Becken vorbeilaufen um zur nächsten Rutsche zu kommen. Und Rutschen gab es durchaus einige – 28 um genau zu sein. Das war das reinste Paradies für Pixi! Und auch Mini fand dort die eine oder andere Rutsche, die ihm Spaß machte. Ich war total angetan vom Wellenbad, das wirklich schon fast Strandfeeling hatte. Zwischen den einzelnen Bereichen gab es immer wieder kleine Bars und Bistros, im großen Becken gab es sogar eine Bar im Becken. Allerdings bedingt so eine große Therme natürlich auch, dass es voll ist. Sehr voll. Da die Kinder immer im Blick zu haben und sich nicht zu verlieren war schon eine gewisse Herausforderung.

Füssen & der Breitenberg

Am vorletzten Tag fuhren wir – auf Empfehlung einer Kollegin hin – nach Füssen. Ein kleiner, schöner Ort im Allgäu an der Grenze zu Österreich. Hier waren wir auch im letzten Jahr schon kurz, allerdings nur auf Durchfahrt zum Schloss Neuschwanstein. Dieses Jahr wollten wir uns Füssen etwas genauer ansehen. Meine Kollegin schwärmte vom Walderlebniszentrum, welches wir uns dann auch ansahen. Wir haben es nicht bereut, denn der Tag hier war so ziemlich der entspannteste des ganzen Urlaubs. Zum Erlebniszentrum gehören drei Pfade, auf denen es einiges zu entdecken gibt. Den Auwaldpfad und den Bergwaldpfad, die die Besonderheiten dieser beiden Wälder für Kinder gut erklären und erlebbar machen. Ein Highlight war – selbst für mich mit Höhenangst – der Baumkronenweg. Ein Baumwipfelpfad, auf dem man die Grenze zu Österreich überschreitet. Von hier aus hatte man einen wunderschönen Blick auf die Berge, den Lech und die schöne Natur drum herum. Wirklich, auf den ganzen Fotos wirkt das im Nachhinein winzig. Aber wenn man dort steht, inmitten der Berge und all dem, wirkt das alles so mächtig – einfach wunderschön.

Da das Wetter herrlich war, wir hatten ca. 20 °C, entschieden wir spontan noch mit einer Bergbahn auf einen der Berge zu fahren. Unsere Wahl fiel auf den Breitenberg, was wir nicht bereuten. Schon aus der Gondel sah man es, je höher wir kamen – auf dem Breitenberg lag noch Schnee. Und das nicht zu wenig! Da ich damit nicht gerechnet hatte, hatte ich natürlich keine unbedingt schneefesten Schuhe an und schon nach ein paar Metern bergauf wurde es für mich zur Rutschpartie. Ich entschloss mich also auf einer der Plattform zu bleiben und genoss die Sonne und den Ausblick.

Am letzten Tag waren wir nochmal bei herrlichen 20°C im Legoland, ehe am Nachmittag das Wetter kippte und es fortan nur noch regnete. Machte aber nichts, denn so konnten wir in der Ferienwohnung schon die Sachen zusammenpacken und die Kinder bauten etwas Lego.

Und da es uns wieder so gut gefallen hat, haben wir nun auch schon den nächsten Urlaub gebucht und freuen uns schon sehr darauf :)

Sarah

Hi, ich bin Sarah. Ich bin von Herzen Mama vom Mini- und Pixikröhnchen, sehne mich aber hin und wieder nach Zeit nur für mich. Ich bin ein unruhiger Kreativkopf, muss und möchte mich immer beschäftigen. Ich liebe es zu nähen, zu backen und zu reiten, aber auch mal nichts zu tun.

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