Site Loader

Ihr erinnert euch? Unser erster Versuch mit Beikost im Januar? Nun ja, damals war das Minikröhnchen ja nicht sooooo begeistert von der Sache :D Seit einer knappen Woche sind wir nun aber wieder dabei. Und ich vermelde: Mit Erfolg! Das Baby scheint nun tatsächlich ein Breiesser zu werden. 

Angefangen mit einem Gläschen Karotte-Kartoffel, von dem direkt eine viertel Portion verdrückt wurde, wird es nun von Tag zu Tag mit ein paar Ausnahmen immer mehr. Und so fand ich mich am Montagabend Kartoffel-Möhren-Brei kochend in der Küche. Eine Riesenportion zum Einfrieren natürlich, muss sich ja lohnen. Am Dienstag gab es noch ein Rest-Gläschen und am Mittwoch dann das erste mal selbst gekochten Brei!

Ich finde ja, dass der fertige Brei furchtbar stinkt. Und die Konsistenz ist so, so komisch irgendwie. Da roch das selbsgebraute Zeug doch schon wesentlich angenehmer. Nicht wirklich lecker, aber erträglich. Dem Minikröhnchen schien es zu schmecken, er verputzte fast einen halben Becher. Anfangs guckt er zwar immer etwas irritiert bis angewidert, wenn man ihn dann aber durch „Nomnomnomnomnom“, „Mhhhhm, schmeckt das so gut?“ oder Schmatzgeräusche zum Grinsen bringt, überwindet er diese Phase recht fix und kann es kaum erwarten den Löffel zu greifen.

Denn ja, dem Baby schmeckts am Besten wenn er selbst den Löffel anfasst und mithalten kann. Dann kann es ihm gar nicht schnell genug gehen mit der nächsten Ladung. Mein kleines Baby isst Brei. Von jetzt auf gleich. Hält seinen Löffel mit. Und irgendwann wird er ihn ganz allein halten. Wieder ist das Minikröhnchen einen kleinen Schritt weiter in Richtung Selbstständigkeit gewackelt. Und ich? Ich finde es großartig! Ich freue mich drauf im Sommer leckeres Obst klein zu schneiden, mich mit ihm in den Garten zu setzen und Obst naschen. 

Die Beikost macht uns alle ein Stück weit flexibler. Auch, wenn ich dadurch natürlich irgendwie ersetzt werde ein Stück weit. In der Hinsicht macht es mir eigentlich nicht viel aus. Vielleicht, weil das Stillen am Anfang nicht so gut lief und schon fast eine Belastung für mich war. Vielleicht, weil ich durch das Zufüttern ohnehin  schon ersetzbar wurde. Wer weiß, warum dieser doch recht wichtige Schritt mich weniger wehmütig stimmt als eine Drehung. Fest steht, dass ich mich über diese neue Unabhängigkeit von uns freue!

Sarah

Hallo, ich bin Sarah :)
Ich liebe es kreativ zu sein, was sich sowohl in meiner Berufswahl als auch in einem meiner liebsten Hobbies, dem Nähen, widerspiegelt. Wenn ich nicht gerade nähe oder blogge, koche ich gern oder lasse die Seele baumeln, am liebsten auf dem Pferderücken. Mein zuhause teile ich mir mit David und den beiden komischen Katzen Piri und Bohne. Seit Ende September ist nun auch das Minikröhnchen endlich bei uns und bereichert Tag für Tag unser Leben ♥

7 Replies to “Beikoststart | Klappe, die zweite”

  1. Liebe Sarah,

    kleiner Tipp. Nimm es an oder eben nicht, dass liegt ganz bei dir! 😉
    Hast du schon mal dein gekochtes Essen eingefroren und dann die Möhren und Kartoffeln gegessen? Es schmeckt nicht wirklich gut…
    Vielleicht doch jeden Tag frisch? Ich fand da fast die gekauften Gläschen als das selbstgekochte eingefroren.
    Probier es mal aus, 😉!
    Gruß Sylvi

    1. Liebe Sylvi, du hast Recht, so habe ich das noch gar nicht gesehen! Wobei ich die Zeit zum jeden Tag frisch kochen wohl vorerst nicht finden werde :D

      Liebe Grüße
      Sarah

        1. Ich denke 2-3 Tage sollte es im Kühlschrank halten. Vielleicht koche ich dann alle paar Tage abends etwas vor. Das wäre wohl wirklich besser. Danke für den Tipp!

          Liebe Grüße und einen schönen Sonntag euch :)

  2. Hi liebe Sarah! das ist zwar schon ein älterer Post, aber ich würde gern ein paar Zeilen dazu schreiben für Mamas, die gerade mit Beikost starten… nach fünf Kindern kann ich Mamas nur Mut machen – es ist völlig normal, dass manche Brei gar nicht mögen bzw. spät dran sind. manche meiner Kinder liebten Brei bis 1,5 Jahren und andere, gerade auch meine Jüngste, hassten ihn von Anfang an. sie haben die Breizeit quasi ausgelassen. sich je nach Laune mit weich gekochtem Gemüse, Brotstücken und Nudeln durchgefüttert (und wurden bis 9 Monaten auch z.T noch seehr viel gestillt) – und dann sind sie relativ schnell auf unser Essen umgestiegen. hauptsache kein Brei. :-D so sind die kleinen Schätze alle verschieden und ich kann nur ermutigen, ihnen Zeit zu lassen und wenn es halt nicht klappt, nochmal 2-3 Wochen zu warten oder ganz auf breifrei umzusteigen. ganz liebe Grüße, ich heiße auch Sarah ;-)

    1. Hallo Sarah,
      Danke für dein tolles Kommentar! Tatsächlich hat sich genau das bei uns auch bestätigt – der Große wurde zum Brei-Junkie und die Kleine hat Brei nie angenommen. Bei ihr sind wir mit Baby Led Weaning sehr gut gefahren. Dennoch wurde sie recht lange zum Großteil gestillt. Mit einem knappen Jahr hat es bei ihr dann „Klick“ gemacht und sie wurde zur Raupe und aß so ziemlich alles mit :)

      LG Sarah

  3. danke für deine Antwort! ach cool, dann habt ihr es ja mittlerweile genauso erlebt. find ich immer total hilfreich, so erfahrungen von mehrfach-mamas von zu hören, denn mit meinem ersten kind war ich oft ziemlich verunsichert. ;-) aber bei kinder ist vieles normal und mit baby led weaning mache ich auch gute erfahrungen. alles liebe für euch! lg, Sarah

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.